Die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energieträger genießt in der Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung hohe Priorität und hat sowohl in der Öffentlichkeit als auch der Wirtschaft viele Unterstützer. Doch können die Argumente die zur Begründung der Notwendigkeit milliardenschwerer Förderprogramme und ordnungspolitischer Auflagen herangezogen werden einer ökonomischen und ökologischen Analyse standhalten?
Sind Subventionen notwendig um die Märkte langfristig auf eine Substitution fossiler Energieträger durch die Nutzung erneuerbarer Energieträger vorzubereiten? Oder reagieren Anbieter und Nachfrager von Energiedienstleistungen auf sich verändernde Knappheiten auf Energiemärkten ohne staatliche Interventionen in angemessener Weise? Erhöht die verstärkte Nutzung einheimischer erneuerbarer Energieträger die Versorgungssicherheit?
Wie stichhaltig sind industriepolitische Argumente, nach denen die Förderpolitik Technologieexporte erleichtert und Arbeitsplätze schafft? Rechtfertigt der drohende Klimawandel die Subventionierung von Energieträgern, deren Nutzung geringere Treibhausgasemissionen erzeugt?
Professor Ch. Blankart, Finanzwissenschaftler an der Humboldtuniversität zu Berlin, und Steffen Hentrich, Volkswirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat für Umweltfragen, diskutieren diese Fragen gemeinsam mit den Gästen dieser Veranstaltung.
19.00 Drinks & Snacks
19.30 Impulsvorträge Steffen Hentrich, Prof. Dr. Beat Blankart
20.15 Diskussion
Institut für Unternehmerische Freiheit, IUF
Hackesche Höfe
Rosenthaler Str. 40/41,
Hof II, Aufgang V
10178 Berlin
Wegbeschreibung
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