Die Diskussion über Steuerwettbewerb hat in jüngster Zeit wieder an Intensität gewonnen. In Folge der medienwirksamen Verfolgung prominenter Deutscher stellte die deutsche Bundesregierung speziell den Steuerwettbewerb des Fürstentums Liechtenstein als schädlich und unfair dar. Im Gegensatz dazu sieht sich das Fürstentum Liechtenstein dem Grundsatz verpflichtet, ein internationaler Wirtschaftsstandort und ein international wettbewerbsfähiger Finanzplatz zu sein, der die höchsten Qualitätsnormen erfüllt.
Denn obwohl Steuerwettbewerb älter ist als die Bundesrepublik und auch in der Europäischen Union im Grundsatz anerkannt wird, erwarten die deutsche Bundesregierung und ihre Finanzbehörden, dass Liechtenstein seinen Wettbewerbsvorteil zugunsten Deutschlands aufgibt.
Vor dem Hintergrund von Deutschlands legitimen Interessen an Steuereinnahmen und Liechtensteins staatlicher Souveränität, stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Solidarität zu Souveränität steht. Die Antwort auf diese Frage ist gerade im Zeitalter der Globalisierung von prinzipieller Bedeutung, steckt sie doch nationale Souveränität und internationale Beeinflussung einzelstaatlicher Politik ab.
Wie jedoch kann und muss eine Steuerpolitik aussehen, die Fortschritt und steigenden Wohlstand zum Ziel hat?
Wir würden uns freuen, Sie am 28. April als Gast des Instituts für Unternehmerische Freiheit, Deutschlands privatem Think Tank für freie Marktwirtschaft, begrüßen zu dürfen.
18.00 Uhr Registrierung der Gäste
18.30 Uhr Begrüßung
Tim Arnold
Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Prof. Dr. Charles Beat Blankart
Institut für öffentliche Wirtschaft und Wirtschaftspolitik
Humboldt Universität zu Berlin
Vorstand des Instituts für Unternehmerische Freiheit
18.40 Uhr Steuersouveränität und Steuerkultur
S.D. Prinz Stefan von und zu Liechtenstein
Botschafter des Fürstentums Liechtenstein
Dr. Thilo Sarrazin
Senator für Finanzen des Landes Berlin
Mitglied des Bundesrates für das Land Berlin
Prof. Dr. Christian Kirchner
Lehrstuhl für deutsches, europäisches und internationales
Zivil-und Wirtschaftsrecht und Institutionenökonomik
Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Prof. Dr. Charles Beat Blankart
anschließend Fragen & Diskussion
20.15 Uhr Finger Food & Drinks
Einladung und Programm zum herunterladen (PDF)
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Hiroshimastraße 12-16
10785 Berlin
Aufgrund der begrenzten Plätze bitten wir um Anmeldung
Anmeldung mit vollständigem Namen an:
Institut für Unternehmerische Freiheit
Email: info@iuf-berlin.org
Fax: 030 6920 80039
Post: Rosenthaler Str. 40/41
D-10178 Berlin
Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl gilt die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung